| Aus der folgenden Abbildung wird
deutlich, daß es grundsätzlich zwei Arten der Kopplung
von Verbrennungsmotor und Elektroantrieb gibt:
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Serielle und parallele Kopplung |
| Heute ist es üblich, für Anlasser und
Lichtmaschine zwei
seperate Geräte zu verwenden. Das kann sich
jedoch bald ändern.
Beide Geräte werden nicht gleichzeitig benötigt,
erfüllen jedoch - technisch gesehen - ähnliche
Aufgaben. Was liegt näher, als sie zu vereinen und
dadurch neben der Einsparung noch weitere positive
Effekte zu erzielen. Die Firmen Continental und Bosch haben unabhängig von einander entsprechende Systeme entwickelt und inzwischen wohl auch zur Serienreife gebracht. |
Integrierter Starter/ Generator |
| Bereits 1997 brachte Toyota in Japan den ersten serienmäßigen
Hybrid-Pkw der Welt auf den Markt: den Prius. Je
ein Benzin-Motor und ein Elektro-Motor arbeiten in Abhängigkeit vom
Betriebszustand des
Fahrzeugs "Hand in Hand", um den
Treibstoffverbrauch zu senken. Tests
beweisen, gerade im Stadtverkehr kann das Ziel erreicht
werden, aber auf Dauer muß noch mehr eingespart werden. Seit dem Jahr 2000 kann in Deutschland ein weiterer serienmäßiger Hybrid-Pkw erworben werden: der Honda Insight. Auf den Erfahrungen aus dem Bau des batteriebetriebenen EV plus aufbauend kombiniert Honda einen vergleichsweise kleinen Benzin-Motor und einen Elektro-Motor auf einer Antriebswelle, vereint damit auch Möglichkeiten des integrierten Starter/Generators und verzichtet auf aufwendige mechanische Kopplungen der beiden Antriebsmotoren. |
Power Assist Hybrid |
| Klassische Range Extender wie der Mixte von Ferdinand Porsche aus dem Jahre 1902, den er für Ludwig Lohner baute nachdem der erste rein batteriebetriebene Allrad-Lohner-Porsche aus dem Jahre 1900 mit 1.800 kg Gewicht für die Batterien die Grenzen der Energiespeicherung schon damals deutlich machte, gibt es nur selten, denn der "mitgeführte" Generator-Antrieb in Form eines Verbrennungsmotors kann über entsprechende mechanische Kopplungen auch für den Antrieb des Fahrzeugs herangezogen werden und dann handelt es sich eben um einen Power Assist Hybrid. Gegenwärtig ist ein von der PEI Electronics aus Huntsville, USA entwickelter Hummer ein Beispiel. Ein 1,9-ltr.-Diesel-Motor treibt einen Generator, die erzeugte Energie wird in herkömmlichen Blei-Akkumulatoren gespeichert und über zwei bzw. vier Elektromotoren wird das Fahrzeug angetrieben. Der viermotorige Hummer beschleunigt dabei doppelt so schnell, ist bei Steigungen von 60 % doppelt so schnell und verbraucht nur die Hälfte an Diesel wie der "Standard"-Hummer. | Range Extender/ Low Storage Hybrid |