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| Wer
den Prototyp Fuya-jo (jap. für Amüsierviertel mit
Rund-um-die-Uhr Öffnungszeit) fährt, der legt keinen
Wert auf Funktionalität, sondern zielt auf Fun.
Dieser Fun-Mover, der im Jahre 1999 auf der Tokyo Motor Show von Honda präsentiert wurde, ist für die Party auf Rädern gemacht - zum allnächtlichen automobilen Bummeln mit maximal drei Freunden auf der Flaniermeile und nur dort. Fahrten über Land sind nicht geplant. Begriffe wie Luftwiderstand und Funktionalität verlieren damit ihre Bedeutung angesichts des Skurrilitätsfaktors. Discos standen bei der Gestaltung des Innenraums Pate: Der Boden des völlig ebenen, hohen Raumes mit niedriger Einstiegskante ist mit schwarzem Noppen-PVC beklebt und mit vier Einzelsitzen versehen, die eine "Sitz"-position ähnlich der Haltung auf einem Skateboard hervorrufen. Die Höhe erlaubt sogar Umherwandern. Die Skateboards der Passagiere nehmen spezielle Halterungen in der Hecktür auf.
Der Arbeitsplatz des Fahrers gleicht einer DJ-Konsole. Das Lenkrad sieht aus wie ein Plattenteller. Alle Informationen für den Fahrer erscheinen auf einem LCD-Monitor.
In den großen Selbstmörder-Türen befinden sich die Lautsprecher des entsprechenden Audio-Systems. |
![]() Fuya-jo
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