![]() |
|
| Als
Honda im Jahre 1994 als letzter der großen
Automobil-Hersteller einen Minivan auf den Markt brachte,
den Odyssey, trafen die Entwickler eine folgenschwere
Entscheidung: Als Plattform wählten sie die japanische Accord
Limousine. Damit schufen sie im Hinblick auf das
Fahrverhalten einen in diesem Marktsegment
ungewöhnlichen Wagen, weil er sich nicht wie ein vom Kleinbus
abgeleitetes Auto fährt, sondern eher wie eine
Limousine. Dieses Konzept ging für den japanischen Markt voll auf, auch wenn der ebenfalls vom Accord übernommene, ursprünglich verwendete 2,2-ltr.-Motor mit VTEC- Technik für diese Fahrzeug-Größe etwas schwach war. Auf dem für Minivans wichtigsten Markt in Nordamerika war dem Odyssey trotzdem kein besonderer Erfolg beschieden. Dortige Kunden empfanden ihn nicht nur für untermotorisiert, sondern zu klein - vor allem zu schmal - und ihnen fehlten die obligatorischen Schiebetüren. In einigen europäischen Ländern konnte der ausschließlich mit einer 4-stufigen Automatik lieferbare Wagen unter dem Namen Shuttle erworben werden. Isuzu bot das Fahrzeug von 1996 bis 1999 in den USA mit verändertem Kühlergrill als Oasis an. |
![]() Odyssey
|