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| Im Export mußte sich Honda nicht an die
Beschränkungen der Kei Cars halten und baute daher größere Motoren
in und kräftigere Stoßstanden an den N 360. So entstand im Jahre 1968 der N 600, der kurzzeitig auch in Japan angeboten
wurde. Mit Hilfe größerer Zylinder und Kolben wurde der Hubraum des Zwei-Zylinder-Motors beim N 600 auf 0,6 ltr. erhöht und die Leistung deutlich gesteigert. Dadurch entstand ein pfiffiges Fahrzeug mit ansprechenden Fahrleistungen. Selbst die Version mit der voll-automatischen HondaMatic wußte in dieser Hinsicht zu überzeugen. Völlig anders verhielt es sich dagegen bei der gesamten N-Serie technisch bedingt mit der Heizung. In Deutschland erhielt Honda nicht einmal die Bauartgenehmigung für die N 600-Heizung, so daß mit Eberspächer-Benzinheizungen nachgerüstet werden mußte. Der N 600 war ab 1970 der erste Honda, der in die USA importiert wurde. Das unter dem Namen Honda 600 Sedan angebotene Modell besaß serienmäßig eine mit dem europäischen G-Modell vergleichbare gehobene Ausstattung. Eine spezielle us-amerikanische Automatik-Version wird zwar von Honda in den offiziellen Werkstatt-Handbüchern ausgewiesen, scheint aber nicht verkauft worden zu sein. |
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